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Olli Schulz - Feelings aus der Asche
Olli Schulz - Feelings aus der Asche

Keine Gimmicks, kein Blödsinn: Der Songwriter widmet sich den substanziellen Dingen.Na, wenn das mal nicht der Albumtitel des Jahres ist: »Feelings aus der Asche«, so heißt das inzwischen sechste Album des in Berlin lebenden Hamburger Musikers und Entertainers Olli Schulz – nach »SOS - Save Olli Schulz« (2012) die zweite Veröffentlichung bei Trocadero. Und wieder einmal ist es nicht das geworden, was man erwartet hätte: keine Liedermacherplatte mit witzigen Alltagsbeobachtungen, keine Gimmicks und Jokes und kein Blödsinn, sondern eine richtige Bandplatte mit Songs, die sich um die substanziellen Dinge des Lebens drehen: das Gefühl, dass man irgendwie aus der Zeit gefallen zu sein scheint (»Boogieman«), die Liebe zur Musik, die einen ein Leben lang begleitet (»Als Musik noch richtig groß war«), oder die Flucht in die Einsamkeit (»Mann im Regen«).Aufgenommen in den legendären Berliner Hansa-Studios, wurden die zehn Songs zusammen mit Gisbert zu Knyphausen (Bass), Arne Augustin (Klavier, Keyboards) und Ben Lauber (Schlagzeug) aufgenommen, produziert hat Moses Schneider (u. a. Tocotronic, Beatsteaks).

Regulärer Preis: Ab 10,00 €
Olli Schulz - S.O.S. - Save Olli Schulz
Olli Schulz - S.O.S. - Save Olli Schulz
Tonträger: LP

Olli Schulz über sein Album: "Da stolpert man von einem Abenteuer zum nächsten, versucht ein guter Mensch zu sein, zeigt seine Wunden, solidarisiert sich mit der Ahnungslosigkeit, verbarrikadiert sich gegen das Erwachsen werden und stellt irgendwann erschrocken fest, dass man im Speisesaal des Lebens doch nur ein Omelett bekommt. Wie soll man das verstehen? Ich glaube das beste ist, darüber zu schreiben oder zu singen. Das mach ich. Also beides. Die 42 Minuten meiner neuen Platte sind ein Geschenk an die Menschheit. Eine Begegnung mit Freunden, Feinden und flüchtig Bekannten auf einem unergründetem Boden. Lieder über die ewige Suche nach Liebe begrüßen den Zuhörer genauso wie die Erkenntnis  der Vergänglichkeit oder die Motivation der Orientierungslosen.  Produzent Moses Schneider bewies aber wieder mal, dass er ein perfektes Händchen dafür hat, ein eigenes Klangbild entstehen zu lassen. Damit die Platte nicht nur aus Schlagzeug & Gitarre besteht, lud ich mir Freunde wie Marten Ebsen, Walter Schreifels,  Gisbert zu Knyphausen , Winson oder Arne Augustin ins Studio ein, die meine Songs mal mit einem Chor, einer Gitarre oder einem Klavier veredelten".3 Jahre nach seinem ersten Solo-Album "Es brennt so schön" macht der unwiderstehliche Realromantiker und charmant-witzige Poet und Entertainer Olli Schulz seinem Publikum mit dem neuen Studioalbum so ganz selbstverständlich und ohne großes Gezeter drumherum ein großes kleines Geschenk. Aus dem vormals verträumten und albernen Gitarrenjungen ist ein gereifter und wacher Geschichtenerzähler geworden. Er erzählt seine Geschichten und wir fühlen uns so richtig mitten drin in den teilweise autobiographischen Erlebnissen. Man müsste einen Typen wie Olli Schulz eigentlich unter Artenschutz stellen, ein Ausnahme-Songwriter.

Varianten ab 10,00 €
Regulärer Preis: 12,00 €
Kid Kopphausen - I
Kid Kopphausen - I

...ist, um das gleich mal klarzustellen, eine Band. Kein Projekt, kein Experiment, sondern ein merkwürdiges Viech, ein rätselhafter Haufen, ein drängender Organismus, eine Gang aus Outlaws, die überall das Weiter suchen und ständig falsche Fährten legen. Koppruch und Knyphausen singen und spielen flankiert von Alexander Jezdinsky (Schlagzeug), Felix Weigt (Bass, Klavier) und Marcus Schneider (Gitarren) dreizehn Songs, die sie gemeinsam geschrieben und aufgenommen haben. Wer was singt wurde quasi ausgelost, und manchmal singen sie auch zusammen. Das von Swen Meyer produzierte Album beginnt laut, rockt, wird leiser, fast getragen, bäumt sich wieder auf, zuckt und bebt, hat Hits und Haken und dürfte Koppruch- und Knyphausen-Anhänger gleichermaßen begeistern und verwirren, weil nie so richtig klar wird, was jetzt von wem ist, dann aber wieder doch, oder wie? – als hätten sich die beiden hochgehoben, angestoßen und ineinander verschränkt. Da ist etwas entstanden aus den Wurzeln der Werke zweier Originale, und das ist natürlich ein Glücksfall, denn jetzt kriegt man den Koppruch und den Knyphausen und noch was ganz Neues. Die Palette der Klangfarben ist entsprechend groß, Kategorisierung schwierig, nennen wir's organische Musik, die weiter will und den Bogen schlägt vom Amerika der Storyteller ins Jetzt. Ja und nun noch die Texte – Geschichten, Bilder, Innen und Außen. Moses zieht sein Hemd aus, knietief im Dreck, die Taschen voller Gold, in einem Feld aus Steinen, Wörter wie schwarzes Konfetti. Alle Mann an die Ruder, denn das Leben wartet hinter Geschenkpapier, das man erst zerreißen muss. Liebeslieder, Lebenslieder, Lieder wie Abenteuerfilme, die noch niemand gedreht hat, und über allem die Frage: Wer bin ich?

Regulärer Preis: Ab 8,00 €
Rabatt
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - So wird´s nie wieder sein: Lebendig im Konzert
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - So wird´s nie wieder sein: Lebendig im Konzert
Tonträger: CD

Das erste Livealbum der nostalgischen Swingband. Drei Jahre nach dem ausgezeichneten Studioalbum „Musik für schwache Stunden“ und nach fast 80 Konzerten liegt nun das allererste Livealbum von Ulrich Tukur und den Rhythmus Boys vor. Dieses akustische Schmuckstück ist die treffliche Zusammenstellung verschiedener Konzerte, in denen die Jungs alles gegeben haben, zu dem sie musikalisch fähig sind. Konzertmitschnitte sind immer ansprechender als Studioaufnahmen. Sie sind inspirierter, druckvoller und vor allem unverfälscht, denn ein verpatztes Gitarrensolo von Herrn Mayer, ein kläglicher Misston auf der Bassgeige von Herrn Märtens und eine rücksichtslos zugetrommelte Kunstpause von Herrn Mews sind nicht mehr zu beseitigen, tragen aber zur Lebendigkeit einer Aufnahme bei, die der Maestro am Mikrofon, der große Schauspieler und Sänger Ulrich Tukur, niemals verunstalten könnte: Sein Klavierspiel ist stets fehlerlos und der Gesang immer silberhell und ohne Makel. Wer´s glaubt….Neben bekannten Liedern finden sich hier auch solche, die die Band noch nie für Studioalben eingespielt hat.

Verkaufspreis: 3,00 € Regulärer Preis: 15,00 € (80% gespart)
Rabatt
Olli Schulz - Scheiß Leben, gut erzählt
Olli Schulz - Scheiß Leben, gut erzählt
Tonträger: CD

Mit "Scheiß Leben, gut erzählt" erreicht Olli Schulz nun die Apotheose seines Lieder-machertums. Nie lagen Götterdämmerung und Erleuchtung so überraschend nah bei-einander, nie verzahnten sich herzzerreißende und sphärisch-fröhliche Kabinett-stückchen so geschmeidig wie auf dieser Langrille. Das Format des Albums, von Schulz selbst mitunter angezweifelt und in dunklen Stunden totgesagt, erlangt nun unter des Meisters Hand eine unerwartete neue Blüte. He did it again!“(Julian Burmeister)Als Gäste dabei (in der Reihenfolge ihrer Auftritte):Max Schröder, George Lindsay, Ali As, Linda Zervakis, Gisbert zu Knyphausen, Friedrich Paravicini, Polly, Olli Dittrich, Bjarne MädelAufgenommen und produziert von Moses Schneider im Transporterraum. Gemischt von Swen Meyer im Festland Studio. Mastering von Michael Schwabe, Monoposto.

Verkaufspreis: 6,00 € Regulärer Preis: 15,00 € (60% gespart)
Messer - Jalousie
Messer - Jalousie

Durchbohrt von der Traumwelt (vs. Wirklichkeit)Ein plötzliches Luftholen – du kannst nicht mehr atmen – der RauschDu tanzt Walzer mit deiner eigenen Traumwelt – in einer Form von TherapieTräume können dich kaltmachen – oder sie werden zu einer QuelleLerne sie anzuzapfen, lass sie bluten, in einem Zustand fernab der Kontrolle... Wassertropfen auf die Oberfläche.Der Regen fällt sanft, Autos brummen, darüber das Zwitschern der Vögel, du bist in einer Höhle, umgeben von lauwarmen, blauen Kokons. Eine Säge dröhnt mechanisch, die schweren, kathedralen Akkorde wühlen und wabern unheilvoll. »Es riecht nach Regen«– die Worte setzen sich auf der Gänsehaut fest, stoßen auf Schweizer Glocken, umwoben von der maritimen Harmonie der Bretagne – um dich zu beruhigen, um dich zwischen die Länder zu führen. Dein Aufenthaltsort ist unklar, auch wenn die melancholische Stimme einen Rahmen zeichnet.Messers aktuelles Album, JALOUSIE, fühlt sich an wie eine Sammlung von kurzen, schnellen Erzählungen, die aus den albtraumhaften Untiefen von Sänger und Texter Hendrik Otremba an der Oberfläche in die treuen Arme von Milek, Wulf, McCartney und Chittka finden. Dort ist die ganze Welt eine Bühne. Unser Protagonist dreht sich einem monotonen Bohrer gleich durch die sich stetig verändernden Szenarien, welche das meisterhafte Quartett ihm zeichnet, massiert unseren ganzen Körper, legt unsere unterbewussten Ängste frei, knetet die verklumpten Brocken unserer alltäglichen Ängste. Während er sich mit den Wahrheiten seiner und deiner Wirklichkeit beschäftigt, segelt er auf den stürmischen Meeren der vierzig Finger durch eine Reihe unverbundener Träume: Wir hören von Liebe, von Leidenschaft und Angst – und von der Abneigung eines Deutschen gegenüber seiner eigenen Herkunft (Schwarzer Qualm).Das Quintett lullt dich in einen Traumzustand, zieht dich in sein eigenes Drehbuch, schließlich ergibst du dich ihnen, schmiegst dich an sie, dort in ihrem Boot, die Arme schlaff, aber der Geist hellwach. »So sollte es sein«– versichert eine Stimme, während Messer die Rauschgiftnadel in deinen Arm stechen. Verheddert und etwas durcheinander wird die Jalousie schließlich hochgezogen; Zeit, diese Wahrheiten ein wenig näher zu untersuchen, sie aus unserem Unterbewusstsein heraus um die Röhren einer allzu privaten Sphäre Slalom laufen zu lassen.Richte dich nach den helleren Klängen:elektrische Gitarren liefern in ihren Echokammern die Knochen des Sunset Boulevard, verwachsen mit den kleinen Harmonien des Meeres. Ein lebloser Körper wird von Otrembas Stimme bewegt, der Sänger tanzt mit der bildhaften Figur. Sie könnte alles symbolisieren: eine verlorene Liebe, Schmerz, ein gewisses Verlangen, ein Vermissen, eine Entbehrung. Der Körper einer Vogelscheuche. »Wer sagt denn ich sei leer / Bin ich doch voll von deiner Liebe«– sagt er ... aber um wen zu überzeugen? Die anderen Paare tanzen Walzer; ein undeutliches Bild, kurz liegt die Welt in Ruhe, pausiert für einen Augenblick. Ganz in Trance in ihre eigenen Leben versunken, bewegen sich die Paare zur summenden Trommel, bemerken weder ihn noch seine leblose Braut. Es geht weiter, gerade als er langsamer wird – um nachzudenken, um sich zu entscheiden, diesen Tanz zu beenden.Kaum merklich wechselt die Szene, nahtlos verändert sich die Kulisse. Der musikalischen Leitung ohne Gnade ausgeliefert wechselt der Protagonist seine Kleider, wobei sein blasser, lebloser Ausdruck unverändert bleibt, sein Mund im selben Rechteck verharrt, durch das er maßvoll ausatmet. Unbequem läuten die Glocken über angenehmeGitarrenriffs und tropische Flächen. Nun ist der Rahmen abgesteckt: eine exotische Insel wie aus einem frühen James Bond-Detektivroman; wir befinden uns in einem Theaterstück, ein Theaterstück des Lebens, aus dem Leben des Erzählers – die Mitte stimmt, aber darum liegen Lügen.„Hört das Trommeln der Knochen, seht, wie sie auf dem Grab der Welt tanzen; ein Albtraum zu Halloween, und er der Zirkusdirektor dieser Apokalypse. Hört die Erzählungen des Verliebens und Entfremdens, wiegt euch kurz sicher in einer trügerischen Behaglichkeit, nur um gleich darauf wieder die Flucht zu ergreifen.“In Ähnlichkeit beobachten wir die Welt, während das Leben weitergeht, erkennen darin, wie sich die unsere von der seinen Welt unterscheidet: in Entscheidungen, in Wahrheiten, in Verletzungen und Schmerzen. Die Stimme geht hoch, fast manisch, als unser Spieler seinen Kopf verliert; keine Bruststimme, kein Herz mehr. Die Schreibmaschine rattert, während er seine Umgebung dokumentiert, ein Zeichen der Zeit; die Gitarre klingt nach einer Sirene, die Erzählung konzentriert sich mal mehr und mal weniger auf den Protagonisten. Überwältigt und gleichzeitig desinteressiert vom ständigen Strom wird die Figur zur Stimme des Verstandes und der Autor unser aller Lehrer. Er hat die Welt gesehen, Schmerz ausgehalten, den leichtsinnigen Jugendlichen gespielt. Rollen verändern sich und drehen sich um; ein Gejagter wird im Kreislauf des Lebens zum Jäger.Außer Atem findet die Vorstellung ihr Ende, abrupt und mit sonnigen Akkorden, sanft vergiftet an der Realität, mit von Tinte schwarzen Fingern – wieder allein mit diesen Bildern im Kopf kippen sie langsam zur Seite.               Über die Autorin:Annika Henderson ist politische Journalistin, die 2010 unter dem Namen Anika mit Geoff Barrow und seiner Band Beak auch musikalisch auf der Bildfläche erschien. Dieses Jahr erscheint das Debüt ihrer neuen Band Exploded View auf Sacred Bones Records. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und Bristol.Wissenswertes zu Messer:Messer haben sich für ihr drittes Album »Jalousie« viel Zeit genommen. Nach der Veröffentlichung der ersten beiden Alben »Im Schwindel« (2012) und »Die Unsichtbaren« (2013) spielte die Band zahlreiche Konzerte, reiste nach China und ließ sich auf ein paar Begegnungen mit dem Theater ein. Auch musikalisch wollten sich Messer neu orientieren. Die Zeichen standen also auf Veränderung, als sich die Gruppe in einemlangen Prozess dem Schreiben neuer Stücke zuwandte. Und diese Veränderung geschah gleich auf mehreren Ebenen: Gitarrist Palle Schaumburg verließ die Band; Multiinstrumentalist Milek (A.M. Thawn, Dein Rauschen) kam hinzu, spielt nun bei Messer neben der Gitarre auch Synthesizer; Manuel Chittka (Love-Songs), der die Band schon länger mit seiner Perkussion live begleitet, wurde als permanente Klinge ein fester Bestandteil des Songwritings, ist mittlerweile mit Philipp Wulfs treibendem Schlagzeugspiel eng zusammengewachsen, Bassist Pogo McCartney wandte sich vermehrt der Orgel zu – und auch Hendrik Otremba, der zu deutlich mehr Melodie gefunden hat, lässt in seinen Texten eine gereifte, literarische Sprache sprechen. Kurz gesagt: Die Gruppe Messer hat sich entwickelt. So sind die Songs auf ihrem dritten Album »Jalousie« vielschichtiger, musikalisch verspielter, machen komplexere Motivwelten auf und lassen immer wieder neue Entdeckungen zu.»Jalousie« haben Messer, die mittlerweile über Münster, Rheine, Hamburg und Berlin verteilt leben, in einem länger als ein Jahr währenden Prozess unter der Regie ihres langjährigen Begleiters Robin Völkert und durch Bassist Pogo McCartney selbst aufgenommen, zum Großteil auf einem alten Rittergut im Münsterland mitten im Grünen, aber teilweise auch in ihrem eigenen Studio am Hafen von Münster, gemischt wurde schließlich von Tobias Levin und Hannes Plattmeier im Hamburger Electric Avenue Studio. Dabei haben Messer ein paar (musikalische) Freunde eingeladen: Jochen Arbeit (Einstürzende Neubauten) ergänzt etwa So sollte es sein durch seine signifikante Klanggestaltung, Micha Acher (The Notwist) trägt mit seiner Trompete gleich bei mehreren Stücken zur Filmnoir-Atmosphäre des Albums bei, Stella Sommer (Die Heiterkeit) und Katarina Maria Trenk (Sex Jams) gehen mit Hendrik Otremba eine gesangliche Symbiose ein.Herausgekommen sind elf Stücke, die gänzlich unterschiedliche Stimmungen einfangen und trotzdem alle dieselbe Signatur tragen: Messer steht unter ihnen geschrieben, in geschwungener Handschrift. Gemeinsam blicken die Musiker durch die das Cover zierende Jalousie –oder stehen sie im Dunkeln dahinter?

Regulärer Preis: Ab 4,00 €
Rabatt
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Let's misbehave
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Let's misbehave
Tonträger: CD

20 Jahre Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - das Studioalbum zum Jubiläum!"Was zwanzig Jahre hält, wird schließlich gut. In der Brandung musikalischer Beliebigkeiten, ewiger wechselnder Stile und Moden, stehen sie da wie ein Fels des eleganten Geschmacks. Sie sind gereift wie ein alter Käse, dessen Schimmelbefall kein Zeichen von Fäulnis, sondern von geschmacklicher Abrundung und Vollendung ist. Und sind mit den Jahren nur immer besser immer geworden: Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys. Eine Formation, deren musikalische Könnerschaft und optische Attraktivität alles in den Schatten stellt, was auf einer Bühne zu sehen war. Mit einer ordentlichen Portion Humor und Spielfreude ausgerüstet, offeriert das Quartett eine Reise in die Zeit der Tanzpaläste und Zirkusvarietes, einer längst vergangenen Musik- und Unterhaltungskultur der 1920er bis 1940er Jahre. Die Geschichte der populären Musik müsste umgeschrieben werden, denn unsterbliche Melodien werden Sie ganz anders hören oder gar nicht erst wiedererkennen. Sie sind schräg, doch sie schrammen immer noch so gerade am Desaster vorbei. Jazz und Swing werden in verblüffenden Arrangements neu interpretiert und lassen erahnen, dass die Geschichte der Musik einen ganz anderen Verlauf genommen hätte, wäre diese famose Formation nur viel früher auf den Plan getreten." Ulrich Tukur

Verkaufspreis: 8,00 € Regulärer Preis: 15,00 € (46.67% gespart)
Rabatt
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Musik für schwache Stunden
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Musik für schwache Stunden
Tonträger: CD

Die Band des bekannten Schauspielers leidenschaftlich und international.Wenn die Sonne hinter den Dächern der Stadt versinkt, wenn sich Eiswürfel mit Spirituosen vermengen und die Welt kurz den Atem anhält, bevor die nächtlichen Lichter leuchten, dann ist sie da, die schwache Stunde. Für diese traumhafte Zwischenzeit liefern Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys die passende musikalische Begleitung. "Musik für schwache Stunden" ist das erste Studioalbum der eleganten Tanzkapelle um den bekannten Musiker und Schauspieler seit "Morphium" von 2003. Die Musik schmeichelt und schwingt in Liedern wie "Liebling, was wird nun aus uns beiden" und "Über den Dächern der großen Stadt". Sie ist aber auch leidenschaftlich wie in den Liedern des italienischen Chansonniers Domenico Modugno, gleich drei davon haben die Jungs eingespielt. International bleiben sie mit dem englischen Music-Hall-Titel "The Continental" von 1934, dem amerikanischen "Everybody Loves My Baby" (1932) und Charles Trenets "Que reste-t-il de nos amours" (1942). So werden selbst schwache Stunden zu einem einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis

Verkaufspreis: 8,00 € Regulärer Preis: 15,00 € (46.67% gespart)
Rabatt
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Morphium
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Morphium
Tonträger: CD

Rechtzeitig zum 20. Bandjubiläum erscheint das lange nicht erhältliche dritte Studioalbum des Quartetts aus dem Jahr 2003 um den Schauspieler, Musiker und Autor Ulrich Tukur nun auf Trocadero. Das Album kommt in der Original-Ausführung als Digipak mit Booklet, und wurde von Chris von Rautenkranz behutsam und geschmackssicher im Soundgarden Tonstudio remastert.

Verkaufspreis: 8,00 € Regulärer Preis: 15,00 € (46.67% gespart)
Rabatt
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Wunderbar dabei zu sein
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Wunderbar dabei zu sein
Tonträger: CD

Rechtzeitig zum 20. Bandjubiläum erscheint das lange nicht erhältliche zweite Studioalbum des Quartetts aus dem Jahr 2001 um den Schauspieler, Musiker und Autor Ulrich Tukur nun auf Trocadero.Das Album kommt in der Original-Ausführung als Digipak mit Booklet.

Verkaufspreis: 8,00 € Regulärer Preis: 15,00 € (46.67% gespart)
Various Artists - 1966-2016 - The 50th Anniversary Collection of SUNNY
Various Artists - 1966-2016 - The 50th Anniversary Collection of SUNNY
Tonträger: LP

One Song Compilation zum 50. Jubiläum!1966 hatte er mit dem selbstgeschriebenen ”Sunny” seinen größten Erfolg. Hebb`s Song wurde ein Welthit, avancierte zum Popklassiker und Evergreen, und zum meist gecoverten Song des 20. Jahrhunderts. Es soll über 2000 (!) veröffentlichte Versionen von "Sunny" geben.Obwohl er eigentlich von Philadelphia aus arbeitete, hielt Produzent Jerry Ross die Sessions für Philipps in den New Yorker Bell Sound Studios ab und heuerte dafür einige der besten Studiomusiker an, darunter die Gitarristen Vinnie Bell und Eric Gale. ”Für den Background-gesang engagierte ich Nickolas Ashford, Valerie Simpson und Melba Moore”, erzählte Ross. Als Arrangeur heuerte er Joe Renzetti an, einen früheren Sessiongitarristen aus Philadelphia.  Von den Songs, die am 21. Februar 1966 im Bell Sound New York eingespielt wurden, war ”Sunny” überraschenderweise erst zuletzt an der Reihe, und sollte eigentlich gar nicht aufgenommen werden. Es war aber Studiozeit übrig.Im November 1963, einen Tag nach der Ermordung John F. Kennedys, wurde Hebb´s Bruder Harold vor einem Nachtclub in Nashville erstochen. Doch anders als die Legende besagt, waren diese Tragödien für die Entstehung von ”Sunny” wohl nicht, oder zumindest nicht alleine das ausschlaggebende Moment. Wie der Kampf um die in der Zeit blühende Bürgerrechtsbewegung und diverse private Rückschläge waren vermutlich aber auch diese Erlebnisse Teil von Hobbys Motivation. In einem Interview sagte Hebb, die wesentliche Inspiration sei ein violett leuchtender Sonnenaufgang nach einer langen Nacht in New York gewesen.

Varianten ab 10,00 €
Regulärer Preis: 16,00 €
Candelilla - Camping
Candelilla - Camping
Tonträger: LP + CD

CAMPING, das 3. Studioalbum der Gruppe CANDELILLA. Aufgenommen und abgemischt von Hannes Plattmeier und Tobias Levin, der auch produzierte, und geschrieben über 2 Jahre auf dem weiten Weg zwischen München und Hamburg.  Und doch scheint es, als wäre diese Platte immer schon genau so da gewesen. Als hätten diese 10 Songs in all ihrer schillernden und wutentbrannten Schönheit nur darauf gewartet, dass jemand sie abholt, aufschreibt und auf die Record-Taste drückt.  CANDELILLA, immer schon mehr interdisziplinäres Kollektiv als bloße Rockband, erdacht in einem München, das man irgendwo zwischen dem Paris der Situationisten, dem Washington DC eines Ian Svenonius und dem New York City Valerie Solanas verorten kann. Performance, Poesie, Politik, und Liebe als Haltung. Und vor allem diese nicht zu bändigende Wut und unglaubliche tightness, die sie schon seit langem zu einer der intensivsten Live Bands des Landes macht. Ihr letztes Album, aufgenommen in Chicago mit Produzentenlegende Steve Albini, hatte diese Energie schon eindrucksvoll auf Platte gebracht. 4 Jahre später jedoch gehen CANDELILLA noch einen Schritt weiter. CAMPING ist keine Pop-Platte geworden, sie forscht viel eher nach den Möglichkeiten von Pop innerhalb des Kosmos CANDELILLA. Geht an Grenzen, tastet sie ab und observiert sie, ohne diese aber je zu überschreiten. CAMPING zeigt eine Band, die sich ihrer selbst so gewiss ist, dass sie sich neu erfinden kann, ohne auch nur eine Spur des Alten zurücklassen zu müssen. Eine Gitarre wie ein Schrei, dann ein tröstender Klavierakkord, der eine Kadenz einleitet die über 2 Minuten Erwartungen weckt, aber nicht einlösen wird. So beginnt CAMPING mit dem euphorischen Instrumentalstück „Augen“, ganz als hätten sich Joy Division das Klavier von Talk Talk`s Colour of Spring geborgt. Die Gitarre hat sich in einem Feedback-Loop gefangen, während die Akkorde sich scheinbar endlos weiterbewegen. Das Ziel ist erst erreicht, wenn sich alles in dem ersten Wort der Platte gipfelt: Überprüfen. Man zuckt kurz zusammen. Die Stadt, durch die ich laufe, wird ganz still und ich beginne meine Schritte an die Musik anzugleichen. Wenn Mira Mann manisch 33 Muskeln, 27 Sehen wiederholt, spüre ich jede einzelne davon. Augen, Hand, Sehnen, Muskeln. Es ist ganz zu Anfang schon alles eingeführt, was sich durch die weitere Platte ziehen wird: Körper werden seziert und immer wieder mit anatomischer Strenge in ihre Einzelteile zerlegt. Erst das Stück „Ruhig draußen“ benennt zum ersten Mal einen Körper in Einheit, ja wartet sogar mit der Bekenntnis auf: ich mag deinen Körper. Nur um gleich zu relativieren: Er hat eine schöne Oberfläche. Der Körper wirkt auch hier wieder eher wie ein Forschungsobjekt, alseines der Begierde, oder wie es in dem Text heisst: Du sendest News die mich interessieren. Ich beobachte dich einen ganzen Tag. Die Körper auf CAMPING atmen, spucken, tasten, kotzen. Aber sie bleiben Bodies without properties. Körper ohne Eigenschaften. Meine Augen leuchten, sie erzählen nichts. Und dann der Titel: CAMPING. Auf den ersten Blick scheint er irritierend. Was will er bedeuten, wohin will er uns führen? Ich kann den Begriff zunächst nur als Anklage begreifen. Ich denke an Susan Sonntags berühmten Text „notes on camp“, in dem sie das Wort „camping“ abfällig als jene Form der Tä tigkeit versteht, die die vorsä tzliche Produktion von „camp“ zum Ziel hat. Eine bewusste Einführung einer Haltung, die in Hinblick auf den Inhalt neutral ist und sich dem bloßen Stil hingibt. Oder wie Sontag schreibt: Der Sieg des „Stils“ ü ber den „Inhalt“. Ganz wie einer der ungewöhnlichsten Songs auf diesem Album in seiner kristallinen Schönheit dem besungenen Paar am Pool mehr einen way of life zuschreibt, als Leben an sich zuerkennt: Sie liegen an einem Pool. Die Welt steht still. Und ist CAMPING nicht auch die deutscheste aller Urlaubsarten? Der Traum vom mobilen Zuhause, der von der idealisierten Vorstellung einer Flucht aus dem Alltag lebt. Und macht CAMPING diese Flucht nicht eigentlich unmöglich, weil der Schritt von zu Hause wegzufahren in Wahrheit nie gewagt, nein, nicht einmal gewollt wird? Eine rein oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Neuen, immer nur einen (Rück)Schritt entfernt vom wohligen Zuhause? Unbedingt unterwegs sein wollen, bloß um sich am Ende: keinen Zentimeter (zu) bewegen. Aber könnte man den Begriff nicht auch positiv besetzen? Man müsste das Konzept von CAMPING wohl etwas allgemeiner fassen. Denn im Grunde bedeutet es doch auch: überall zu Hause zu sein. Sein Zuhause immer mit sich zu tragen. Das Gegenteil des all inklusive Gefängnisses, das wir Leben nennen. Das unbedingte Beharren darauf, dass Heimat transportabel zu sein hat und an keinen Boden dieser Erde gekoppelt sein kann. Und so campen CANDELILLA im letzten Song dieses überragenden Albums auch in der Wüste, in einer unkontrollierbaren Landschaft, die nachgibt unter jedem Schritt. Die sich verändert und zusammen zieht, wie ein auf Sand gebautes Zuhause. Es gibt etwas das unkontrollierbar für mich ist, dahin gehe ich. Etwas das unkontrollierbar für mich ist, ich nenne es Wüste.Und vielleicht sind am Ende all meine Fragezeichen, die eigentliche Intention dieser außergewöhnlichen Band. Ganz so wie all diese Akkordfolgen sich partout nicht auflösen und all diese Wörter partout in keinem Satz gefangen sein wollen: Eine Irritation, ein Spiel, eine Ahnung: tomorrow i will love a new face of you. Andreas Spechtl, Herbst 2016

Varianten ab 3,00 €
Regulärer Preis: 6,00 €
Messer - Kratermusik
Messer - Kratermusik

Wo ein Krater liegt, muss es einen Vorfall gegeben haben. Etwas ist eingeschlagen oder ausgebrochen, wo jetzt Ruhe ist. 2012 spien Messer ein fiebriges Debüt in die brodelnde Begeisterung für Punk aus Deutschland und wuchsen zu einer prägenden Stimme im Post-Punk-Revival der Zehnerjahre – vermutlich gerade, weil sie bis heute quer zur Gegenwart liegen, sie zwar im Blick haben, streifen, aber eben nicht in ihr aufgehen oder sich von ihr treiben lassen. Zahlreiche Rockbands reden sich so ihren Stillstand schön, wo die Gruppe Messer der Glaube an das Format Band nach vorne bringt. Vier Menschen – Pogo McCartney, Milek, Hendrik Otremba, Philipp Wulf – die immer wieder zusammenkommen, aus ihren Leben und sonstigen kreativen Arbeiten, mit neuen Bekanntschaften und Impulsen, um auszutarieren, wie ihre gemeinsame ästhetische Vision eigentlich gerade aussehen kann. Dem neuen Album ist die Feier dieses Konzepts anzuhören. Vermutlich auch, weil das Album eine Phase der Reorganisation abschließt, die auch zuletzt auf No Future Days (2020) noch in vollem Gange war: Nach Jalousie (2016) nämlich fand sich die neue Viererbesetzung bewusst ohne Gäste und erstmals komplett eigenständig produziert in einem Richtung Dub und Funk verschobenen Sound ein. Was auf den letzten beiden Platten noch wild wucherte, ist nun stärker begriffen und gibt zugleich Sicherheit für weiterführende Expeditionen. Eine Kratermusik ist entstanden! Die einzelne Idee ist schärfer konturiert als zuletzt, Kratermusik ein Album im Wortsinn: Jede Seite ein anderes Bild, eine andere Szene mit anderen Figuren, zusammengehalten von einem Einband, einer Motivwelt, einem Sound, der dieses Mal dicht, aber umso detaillierter ausfällt. In einem Prozess über zwei Jahre haben Messer immer wieder Schichten auf- und abgetragen, zu denen insbesondere charismatische Synthesizer und die nun wieder zahlreichen Gäste beigetragen haben. Statt prominenter Features mit möglichst großem Social-Media-Impact setzen Freunde, Familie und Kollegen Akzente. Besonders verblüffen Philipp Wulfs Eltern Friedhild und Ludger, die Bläsersätze zu gleich drei Songs beisteuern. Ihre GameshowBuzzer-Sounds im schnittigen Schweinelobby (Der Defätist) begeistern ebenso wie die Hafenkneipen-Atmosphäre, die sie dem jazzigen Art-PopStück Kerzenrauchers letzte Nacht einhauchen, während Hendrik Otrembas Stimme in Dub verschwindet. Auch an anderer Stelle lösen sich Stimmen auf: Pola Lia Levy, die lange schon eng mit der Band befreundet ist und gerade mit ihrer neuen Band Dews in den Startlöchern steht, spendet Harmonien, die im erst sachten, dann zunehmend mitreißenden Im falschen Traum mit dem Rest der Band verschwimmen. Im Space-Dub-Finale Am Ende einer groszen Verwirrung stimmt sie mit Joachim Franz Büchner in einen beherzten Singsang ein. Was hier tröstlich klingt, wirkt im vielstimmigen Spiegel zerrissen, wenn auch nicht zwingend unheimlich – sondern ähnlich faszinierend-ambivalent wie Mille Petrozza von der legendären Thrash Metal-Band Kreator, der mit einigen englischsprachigen Zeilen durch den wispernden Refrain am Ende des Wave-Epitaphs Grabeland schneiden darf. Nicht nur hier entdecken Messer die Lust an der Pointe. Weniger im Sinn von Gags, sondern als Strukturmerkmal, als kreativer Motor: Ideen so zuspitzen wie der funky C-Part im sowieso keck betitelten Schweinelobby (Der Defätist), der an Crossover und Las Vegas denken lässt. Oder Dinge zusammenbringen, deren Ähnlichkeit sich nicht direkt aufdrängt, wie Eaten Alive, in dem Otremba erst den Perversen gibt, im Refrain mit Bruder Dominik (aka Performance) windschief die Titelzeile grummelt und darauf einen Jodler folgen lässt. Überhaupt, all die Geräusche hier, ständig ein ‚Hu!‘, ein ‚E-oh‘ oder ein beschwingtes ‚Hey!‘. Bei aller Souveränität ist Kratermusik auch eine ungezügelte, lockere Platte. Der Humor hat sich im Prozess entwickelt, passt aber zum eher kompakten Sound der Platte: Beides baut Pathos ab, lange dominanter Modus der Band. Vielleicht ist das ein Zeichen zunehmender Souveränität („Humor durch Reife“ nennt es Otremba einmal im Gespräch), womöglich aber auch ein notwendiger, zeitgemäßer Umgang mit nicht minder schweren Themen. Vergänglichkeit zieht sich durch die Texte, biografisch und abstrakt, als Erlösung und Last, eingefasst in Zeilen, durch die dann doch recht deutlich unsere Gegenwart hallt. „Frieden finden – aber wie?“ fragt eine Schülerin zu Beginn, am Ende streift eine Figur durch eine desolate Landschaft, dem Cover nicht unähnlich. Dort wirkt die karge Landschaft, deren Bewohner Schatten bleiben, kaum bedrohlich, erscheint je nach Blickwinkel sogar idyllisch. Und auch ganz am Ende des Albums steht, in Anlehnung an Leonard Cohen, ein gemeinsam geträllertes „Lalala“. Messer bleiben also ambivalent, fragend und suchend, gerade wenn es um Krieg und Frieden oder die Zukunft des Planeten geht. Die Bewegung steckt schon im Titel: Das „Messer verwandte Wort“ Krater, so Otremba, „ist vieldeutig, ein Wort, bei dem klar ist: Zu dem muss man sich verhalten. Das ist ein scharfkantiges, schroffes Wort.“ Im Krater steckt immer auch das Potenzial zur Explosion, im Frieden lauert der nächste Krieg. Im Vorrang des Ästhetischen ist Kratermusik ein typisches Messeralbum, auch in seiner gewohnten Überschreitung dessen, was Post-Punk sein kann. Vielfältiger klang diese Band nie, ihr Referenzsystem bleibt undurchschaubar. Parallel spülen die Pop-Gezeiten wieder eine (Neue) Neue Deutsche Welle an, doch Messer bleiben ihren eigenen Zyklen verpflichtet, befinden sich in ständigem Übergang: Metaphern nie ganz auflösen, Motive immer neu ausleuchten, Sounds nochmal anders aufeinander beziehen. Irgendwo in diesen zwölf neuen Songs brodelt sicher schon das nächste Thema, die nächste Verwandlung. Jetzt gilt es aber erstmal, durch die verwinkelte Kraterlandschaft zu steigen, die Messer 2024 charakterisiert – und ihren Status als herausragende Band ihrer Generation mit dicker Linie unterstreicht. Sebastian Berlich

Regulärer Preis: Ab 5,00 €
Rabatt
Die Ärzte - They`ve Given Me Schrott! - Die Outtakes
Die Ärzte - They`ve Given Me Schrott! - Die Outtakes
Tonträger: 3 CD

Mit „They`ve Given Me Schrott! – Die Outtakes“ erscheint nun am 8.2. zusätzlich eine Edition als 3er CD und 5er LP (natürlich mit Downloadcode) mit den bisher nur in der Seitenhirsch-Box veröffentlichten Outtakes.Hier gibt es die Möglichkeit wieder vorzubestellen um auch garantiert bei der Erstauflage pünktlich zur Veröffentlichung bedacht zu werdenBitte erwarten Sie hier keine durchgängig hochwertige Audioqualität: Diese Raritäten sind zum Teil „Kellerfunde“ auf Basis von alten Audiocassetten oder Vinylplatten, die aufwändig „restauriert“ und neu gemastert wurden. Allerdings kann man aus einem Toaster kein Rennrad machen.

Verkaufspreis: 15,00 € Regulärer Preis: 20,00 € (25% gespart)
Messer - Die Unsichtbaren
Messer - Die Unsichtbaren

Regulärer Preis: Ab 3,00 €
Pascal Finkenauer - Pascal Finkenauer
Pascal Finkenauer - Pascal Finkenauer
Tonträger: CD

Das Album bedeutete einen musikalischen Neuanfang für den Sänger, Texter und Gitarristen Pascal Finkenauer, der auch langjährig für Fettes Brot die Gitarre spielte. Er ging mit neuer Band in zwei kurzen Sessions ins Studio, um das Album direkt und live aufzunehmen, genau so, wie es auch auf der Bühne klingen sollte. Es erinnert an Joy Division (das Dunkle), The National (das Warme), Killing Joke (der Druck) und Interpol (die Weite), man erahnt aber auch The Cure, Bauhaus, David Bowie, The Jesus & Mary Chain, The Verve und psychedelische Einflüsse. Der Gesamtsound wirkt wie ein lebender, atmender Organismus. Dunkle Elegien, die sich zuweilen in Lärm entladen und den Hörer gefangen nehmen in ihrer fein nuancierten Dramatik, Glam bricht hier und da durch, in den laut werdenden Gitarren und der Bestimmtheit der gesungenen Sätze, aber auch leise und feine akustische Momente. Erste Konzerte mit den neuen Songs spielte er solo zu der bundesweit ausverkauften Tournee als Support zu Kid Kopphausen  Die Konzertpremieren mit Band fanden bei vier Shows als Support zu Paul Banks (Interpol) Anfang 2014 statt.

Regulärer Preis: 2,00 €
Candelilla - Heart Mutter
Candelilla - Heart Mutter
Tonträger: CD

Das zweite Album der Münchner Noise-Band von 2013; produziert von Steve Albini.Die Frauen-Band aus München war in Chicago. Dort hat sie mit Steve Albini ihr zweites Studioalbum aufgenommen. "Heart Mutter" sind zwölf Songs, die zusammen ein 46-minütiges Noise-Feuerwerk ergeben. Texte: wichtig. Sound: wuchtig. Mit ihrem Zweitwerk dockten Candelilla bei der Hamburger Labelkoop Europhie/ZickZack an und stehen dort in einer langjährigen Geschichte neben zahlreichen Ausnahmekünstlern. Aber so kraklig und doch eingängig, und so schlau und doch rockig kam in diesem Land schon seit Ewigkeiten niemand mehr daher. Die vier Münchnerinnen agieren dabei auf "Heart Mutter" so dermaßen heutig, dass allen Retrojüngern die Spucke weg bleibt. Sonic Youth im Ohr, ein explosives Gemisch deutscher und englischsprachiger Versatzstücke im Kopf und eine zu verdauende Menge Wut im Bauch. Mit ihrem Sound haben Candelilla in Steve Albini den perfekten Komplizen im Krach gefunden. Pixies, Helmet, PJ Harvey, Nirvana, Iggy & The Stooges: in diese Reihe passen Candelilla, wie die Faust aufs leicht blutunterlaufene Auge.

Regulärer Preis: 2,00 €
206 - Republik der Heiserkeit
206 - Republik der Heiserkeit
Tonträger: CD

Debüt-Album der Band aus Leipzig/Halle, ursprünglich auf ZickZack erschienen, nun bei Trocadero. Das neue, wieder von Tobias Levin produzierte Studioalbum erscheint im Herbst 2016 auf Trocadero.Tino Hanekamp über 206:Wenn wir Glück haben, sind sie die Ersten einer neuen Art!Sehr selten hat man das Gefühl, sein ganzes Leben auf eine Art Musik gewartet zu haben und dann ist sie plötzlich da und lässt einen atemlos da stehen wo man gerade ist. So verhält sich das mit der Musik von 206. Man fühlt sich aufgewühlt, beschenkt und verstanden und will dieses Gefühl teilen. Die Musik ist eine Art wütend drängender Großstadtblues  direkt, hart, rau, voller verschiedener Einflüsse. Hier drückt alles nach außen, als würde irgendwas aufplatzen. Kurze, bei aller Reduktion vielschichtige Songs gegen die immerfort drohende Geistesgemütlichkeit und den Dreck, der uns umgibt. Der Sprengstoff sind Timm Völkers Texte. Wie der alles anklagt, hinterfragt, mit knappen Worten aufwühlend realistische Bilder malt in Schwarz und Stufen von Grau und man immerfort nickt, weil das alles so WAHR ist. Wie das raus bricht, mit überkippender Stimme, als ob da Einer um sein Leben sänge.Live so wunderbar verstörend, wie es die besten Bands schon immer gewesen sind. Manchmal stehen sie stoisch im Nebel im Klanggewitter, ein andermal kriecht Völker zuckend über Kabel, beim nächsten mal platzt vielleicht sein Kopf. Das Publikum, immer: wie paralysiert.Darauf muss man ja auch erst mal klar kommen. So unironisch und brutal offen, wie das hier alles ist. Und Voelkers Anklage geht nie immer nur an die böse große Welt, sondern immer auch an den, der vor ihm steht und zuallererst an ihn selbst. Unbesiegbarkeit durch Selbstzerstörung. Niemand, der davon unbeeindruckt bliebe. Und genau das brauchen wir gegen den Rückzug in die innere Zufriedenheit, gegen die Abkehr von der fiesen Außenwelt.U.a. als Band und Timm Völker solo Support für Bands wie Turbostaat, Kommando Sonne-Nmilch, Jochen Distelmeyer, The (International) Noise Conspiracy, Gisbert zu Knyphausen & Kid Kopphausen Band. Und gemeinsame Gigs mit den Kollegen von JaPanik, Messer, Die Heiterkeit und Candedilla.

Regulärer Preis: 2,00 €
Angela Winkler - Ich liebe dich kann ich nicht sagen
Angela Winkler - Ich liebe dich kann ich nicht sagen
Tonträger: CD

Angela Winkler ist Schauspielerin aus Überzeugung, obwohl sie eigentlich Sängerin werden wollte. Sie hat im Film und Theater mit vielen großen Regisseuren gearbeitet, u.a. mit Volker Schlöndorff in Hauptrollen in "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", als Oskar Matzerath`s Mutter in der mit einem Oscar ausgezeichneten Heinrich Böll-Verfilmung „Die Blechtrommel“. Im Theater aktuell u.a. in den Robert Wilson-Inszenierungen von "Die Dreigroschenoper" (Musik: Tom Waits) und "Lulu" (Musik: Lou Reed).Nun also die Debüt-CD mit Chansons und Liedern auf Deutsch, mit kleiner Besetzung. Über das Leben, die Liebe, Verlust, Veränderung. Weise, verletzlich, und doch immer voller Neugier. Sie verleiht Schlagern, Theater-, Kunst- und Volksliedern, und auch Chansons oder modernen Popsongs ihre ganz eigene Note. Angela Winkler überrascht, mit gesungener Literatur, koketter Leichtigkeit, zeitgenössischen Brechungen, unaufdringlichem Witz. Sie macht Musik, wie sie Theater spielt: zerbrechlich, überschwänglich, voller Neugier – gemäß ihrer Maxime „Es muss nicht alles perfekt sein, das Leben spielt mit dir, und du musst mitspielen“. Ganz ohne beißende Ironie verleiht sie so Textzeilen eine unschuldige, mädchenhafte Note. Diese Schlager klingen charmant-altmodisch und zugleich ein bisschen gebrochen.Sven Regener selbst schlug Ihr sein "Gelohnt hat es sich nicht“ vor, und Sophie Hunger lieferte den "Walzer für Niemand". Und immer wieder tauchen auf dem Album Stücke der großartigen französischen Chansonnière Barbara auf.

Regulärer Preis: 8,00 €
Bobby Hebb -  Sunny (remastered 2016)
Bobby Hebb - Sunny (remastered 2016)
Tonträger: LP

Rerelease des Originalalbums zum 50. Jubiläum!Kein Soulsänger der 1960er-Jahre konnte mit einer solchen Bandbreite an Einflüssen aufwarten, wie Bobby Hebb es tat. In seiner Heimatstadt Nashville in den 1940er und 1950er Jahren hauptsächlich mit Country und R&B aufgewachsen, fand Hebb zu Beginn des Jahres 1961 ein neues Zuhause in der hippen New Yorker Jazzszene, wo er die Bekanntschaft der R&B-Veteranen King Curtis, Bernard Purdie und Jimmy Castor machte. Bobby bekam ein Engage-ment im angesagten Nachtlokal Blue Morocco, wo er über ein Jahr lang auftrat. Und wenn er gerade mal nicht in einem Jazz-Club namens Freddie abhing, wo er Thelonious Monk und Stanley Turrentine kennenlernte, machte Hebb auf den Bühnen des Big Apple erste Gehversuche als Solo-Act. 1966 hatte er mit dem selbstgeschriebenen ”Sunny” seinen größten Erfolg. Hebb`s Song wurde ein Welthit, avancierte zum Popklassiker und Evergreen, und zum meist gecoverten Song des 20. Jahrhunderts. Es soll über 2000 (!) veröffentlichte Versionen von "Sunny" geben.Obwohl er eigentlich von Philadelphia aus arbeitete, hielt Produzent Jerry Ross die Sessions für Philipps in den New Yorker Bell Sound Studios ab und heuerte dafür einige der besten Studiomusiker an, darunter die Gitarristen Vinnie Bell und Eric Gale. ”Für den Background-gesang engagierte ich Nickolas Ashford, Valerie Simpson und Melba Moore”, erzählte Ross. Als Arrangeur heuerte er Joe Renzetti an, einen früheren Sessiongitarristen aus Philadelphia.  Von den Songs, die am 21. Februar 1966 im Bell Sound New York eingespielt wurden, war ”Sunny” überraschenderweise erst zuletzt an der Reihe, und sollte eigentlich gar nicht aufgenommen werden. Es war aber Studiozeit übrig.Im November 1963, einen Tag nach der Ermordung John F. Kennedys, wurde Hebb´s Bruder Harold vor einem Nachtclub in Nashville erstochen. Doch anders als die Legende besagt, waren diese Tragödien für die Entstehung von ”Sunny” wohl nicht, oder zumindest nicht alleine das ausschlaggebende Moment. Wie der Kampf um die in der Zeit blühende Bürgerrechtsbewegung und diverse private Rückschläge waren vermutlich aber auch diese Erlebnisse Teil von Hobbys Motivation. In einem Interview sagte Hebb, die wesentliche Inspiration sei ein violett leuchtender Sonnenaufgang nach einer langen Nacht in New York gewesen.”Sunny” erschien im Frühjahr 1966, erreichte die Spitze der Pop-Charts des Cash Box Magazins, wurde mit Gold ausgezeichnet und eroberte in der Folge Platz #2 der Pop- und Platz #3 der R&B-Charts des Billboard-Magazins. Mit einem Schlag war Bobby ein sehr gefragter Mann, trat in TV-Shows auf und spielte im August 1966 als Co-Headliner auf der letzten US-Stadiontournee der Beatles.Aus Anlass des 50. Jubiläums von "Sunny" veröffentlicht Trocadero neben dem sorgsam remasterten Originalalbum eine limitierte 7“-Vinylsingle, das neu abgemischte und remasterte 3. und letzte Studio-album "That´s All I Wanna Know von 2005 als LP, CD und DL wieder. Darüber hinaus erscheint ebenfalls als 180 gr. Deluxe-LP + Booklet und Digipak-CD eine One Song Compilation von "Sunny" u.a. mit den Versionen von James Brown, Dusty Springfield, Robert Mitchum, Shirley Bassey, The Head Shop, Wilson Pickett, Ella Fitzgerald, Trini Lopez, Booker T. & The MG´s. und natürlich vorneweg Bobby Hebb´s Original.

Varianten ab 12,00 €
Regulärer Preis: 16,00 €
Rabatt
Messer - No future days
Messer - No future days
Tonträger: LP

Messer sind wieder da. Pünktlich zum zehnten Bandjubiläum markiert ihr viertes Album eine musikalische Rückkehr zu den Wurzeln, blickt aber dennoch in die Zukunft. Das ist kein Widerspruch, sondern eine künstlerische Strategie, die so vielschichtig ist wie der Albumtitel: No Future Days verweist zunächst auf CAN als Urväter einer eigenständigen deutschen Pop-Musik, ebenso darf man an den nihilistischen Kampfruf des Punks denken. Und doch werden solche Assoziationen zugleich negiert.Messer nämlich machen ihr eigenes Ding, das erheblich komplexer und tiefgehender ausfällt als man auf den ersten Blick glauben könnte. Zum Beispiel das Cover, auf dem erstmals die vier Musiker zu sehen sind: Es ist der clevere Verweis auf eine surrealistische Fotografie Man Rays, die dieser von Marie-Berthe Aurenche, Max Ernst, Lee Miller und sich selbst machte. Auch dort sehen wir: vier gänzlich unterschiedliche Kunstschaffende, eng umschlungen zwischen herzlicher Umarmung und Würgegriff.Dokumentierte der Vorgänger Jalousie von 2016 eine Band, die damals nicht genau wusste, wie und in welche Richtung es mit ihr weitergehen würde, so entpuppt sich No Future Days als ein Album, auf dem die durch Manuel Chittkas Weggang wieder als Quartett spielenden Messer nun in klassischer Bandkonstellation auf musikalische Reduktion setzen. Das hört und spürt man: Der Sound ist deutlich kompakter und homogener als zuvor, die Stimme von Sänger Hendrik Otremba bewegt sich nicht im Vordergrund, sondern integriert sich mehr denn je in eine Klangwelt, die Bassist Pogo McCartney, Gitarrist Milek und Drummer Philipp Wulf durch ihr dichtes Zusammenspiel hervorbringen.So etwa auf dem energetischen „Die Frau in den Dünen“, wo die Wire-artigen Gitarren geradezu euphorisch vorwärtsdrängen, während Otrembas Stimme vor diesem Wall-of-Sound eine kafkaeske Vision einer Welt aus Sand beschwört. Wie ein Hohepriester der Rockmusik wirkt er auch auf dem herausragenden „Tapetentür“, über dessen insistierenden Rhythmus Otremba mit prophetischem Pathos über das unerbittliche Vergehen der Zeit singt.Die Reflexion von Zeit ist überhaupt eines der Kernthemen dieses faszinierenden Albums. Es wimmelt in den Texten nur so von Häusern, Zimmern, Kellerlöchern, Fenstern und dergleichen, denn unser Gedächtnis perspektiviert Erinnerungen immer räumlich: „Vergangenheit, das sind ja nur verschiedene, nach einer höheren Stereometrie ineinander verschachtelte Räume.“ (W.G. Sebald in Austerlitz)Mustergültig zeigt sich das im Opener „Das verrückte Haus“, dessen Text Otremba im Dialog mit dem Bassisten Pogo geschrieben hat, der in dieser Zusammenarbeit einen familiären Verlust verarbeitet: Sänger und Bassist führten ein Gespräch an einem Fragebogen à la Pina Bausch, um zu einer unverbrauchten Motivwelt zu finden. Eine kleine Topografie der Kindheit wird so in assoziativ verschränkten Erinnerungsbildern evoziert, während die Drums dumpf wummern und die Gitarren hell klirren. Ein Gang durch die Kindheit als Hausbesichtigung der Erinnerungsfragmente schließlich zeigt auf: das Haus ist verschoben.Erkennbar an jener Schwellenzeit zwischen den 1970er- und 80er Jahren inspiriert, in welcher der britische Post-Punk den Dub und den Reggae umarmte, steht die Produktion von „Anorak“ symptomatisch für die musikalische Entwicklung von Messer. „Anorak“, bereits im Herbst 2019 als Vorabsingle samt B-Seite „Die Furcht“ erschienen, zeigt deutlich auf, wie souverän sich die Band aus dem großen Archiv der Poptradition bedient, ohne ihre im Verlauf der letzten Dekade erarbeitete Vision eines selbständigen Sounds zu verraten.No Future Days zeigt in diesem Sinne eindringlich, wie wenig das alte Label des Post Punk-Revivals, das sie vor vielen Jahren mit heraufbeschworen, noch auf die Münsteraner passt. Ein offenkundiger Beweis hierfür ist „Tod in Mexiko“, die durch ihre feine elektronische Produktion mit Synthesizer und Vocoder besticht, und textlich subtil auf den österreichisch-jüdischen Surrealisten Wolfgang Paalen anspielt, dessen Exil in Mexiko 1959 mit einem Kopfschuss endete.Erstmals in der Bandgeschichte entstand die Musik dabei komplett vor den anspielungsreichen, poetisch vielschichtigen Texten von Otremba, der mit seinem aktuellen Roman Kachelbads Erbe im Literaturbetrieb Erfolge feiert. Während der Sänger also noch schrieb, legten seine Mitstreiter in Münster neue Klangfacetten frei, produzierte das Album unter der Regie von Bassist McCartney im eigenen Studio selbst, was nun einen geweiteten Blick auf die Klang- und Gefühlswelt der Gruppe Messer zulässt. So ist klar erkennbar, dass das Album, wie Otremba erklärt, „mehr mit uns persönlich zu tun hat, als frühere Platten, mehr auch ein Album über uns als Band ist.“ No Future Days ist somit eine ideale Gelegenheit, Messer näher besser kennenzulernen – oder eben eine erneute, beeindruckende Veränderung zu beobachten.–Uwe Schütte„Zukunft und Vergangenheit, Prä-Artpop und Post-Punk. Messer zerschneiden das typische Postpunk-Muster und fügen in die Ritzen ziemlich schwingende Dub-Vibes ein. Durch die Tracks ziehen sich immer wieder Bilder von Häusern, Zimmern,Fenstern, Tapetentüren oder Kellerlöchern. In diesen hausen dann ziemlich verwinkelt und vertrackt die Geister von deutschen Bands wie Can, Palais Schaumburg oder die der frühen bzw. funkigen Die Sterne."(Kerstin Kratochwill, Tonspion 11.2.20)„Was einem auf dem vierten Album zuerst in die Ohren dringt, ist eine massive Ballung von Kälte-, Isolations- und Verfallsbeschreibungen. Leere allerorten, und eine Stimme, die sich gegen all das wehrt, indem sie es beschreibt. Messer spielen einen durchkomponierten Wave-Postpunk (…) der Punk-Traditionen aufruft (und im Titel nebenbei an ein altes Can-Album erinnert).“ (Benjamin Moldenhauer, Spiegel Online 13.2.2020)„Wie kaum eine andere Gruppe haben Messer den Wirkungen der deutschsprachigen alternativen Popmusik ihren Stempel aufgedrückt, beim neuen Album gehen sie noch einen Schritt weiter. Zurück zum Beton geht´s, zum Neonlicht, aber irgendwie Verrückter, mehr Dub, mehr Reggae. Klar, immer noch Postpunk, aber mit anderen Mitteln. Musikalische Reduktion durch Genre-Expansion.“ (Dominik Oswald, The Gap)Messer geistern auf ihrem vierten Album mit dubbig-tanzbarem Post-Punk durch symbolisch aufgeladene Orte in Richtung Erinnerung. No Future Days ist die Platte für eine vergangenheitsvergessene Gegenwart.“ (Sebastian Lessel, Spex 13.2.2020, Album der Woche)„Die krautige Post-Punk-Band Messer arbeiten weiter am Abrissprojekt des deutschen Punk. Vergeblich wird man versuchen, die Band über ihre Referenzen zu dechiffrieren. Messer haben es geschafft, trotz realistischer Dichtung vergleichsweise weit entfernt von Schlüsselwerken zu sein.“ (Lars Fleischmann, taz 13.2.2020)„Make Nihilismus great again: Der Postpunk aus Münster ist in seiner fortgeschrittenen Verfeinerungsphase angekommen.“(Thomas Winkler, Musikexpress 3/20, 4 Sterne)„Messer klingen insgesamt kompakter und grooveorientierter, entwickeln ihren sehr eigenen Postpunksound weiter, indem sie sich auf die Wendezeit zwischen den 1970er und 80er Jahren beziehen, und diesen Übergang für das musikalische Jetzt neu durchspielt.“ (Carsten Schrader, Kulturnews 3/20)    VÖ: 14. Februar 2020

Varianten ab 6,00 €
Verkaufspreis: 10,00 € Regulärer Preis: 20,00 € (50% gespart)
Rabatt
Karl Bartos - Communication
Karl Bartos - Communication
Tonträger: LP

Das erste, wirkliche Soloalbum des Ex-Kraftwerkers Karl Bartos nach Zusammenarbeiten und Veröffentlichungen mit Bernard Sumner (New Order), Johnny Marr (The Smiths) und Andy McCluskey (OMD). 2003 kam "Communication" in die Läden und damit 13 Jahre nach Bartos’ Ausstieg bei den legendären Düsseldorfer Elektronikern, deren Mitglied er von 1975 - 1990 war. Dort zeichnete er u.a. verantwortlich als Co-Autor für "Das Model", "Die Roboter", "Taschenrechner", "Computer Liebe", "Tour de France", "Neonlicht", Nummern", "Metropolis", "Der Telefon Anruf" und "Musique Non-Stop".2016 nun, wiederum 13 Jahre später, erscheint das Album, komplett remastert und mit dem Bonustrack "Camera Obscura", erneut. "Communication" ist jedoch keine bloße Wiederveröffentlichung. Es ist der Reload eines Pop-Klassikers, der heute thematisch aktueller ist denn je. "'Communication' handelt davon, wie Bilder unsere Sicht auf die Welt bestimmen und wie sich durch elektronische Medien die Inhalte unserer Kultur verändern", so Bartos anlässlich der Veröffentlichung im Jahr 2003. 2016 hat dieses Thema an Dringlichkeit und Wahrhaftigkeit nichts eingebüßt. Ganz im Gegenteil. Heute ist die Medienwelt, die das Album beschreibt, so alltäglich geworden, dass ihre Wirkmächtigkeit gar nicht mehr wahrgenommen wird. Spannend: Obwohl zehn Jahre früher erschienen, kann "Communication" energetisch nahtlos an Bartos' gefeiertes letztes Album "Off The Record" (2013) anschließen

Varianten ab 3,00 €
Verkaufspreis: 10,00 € Regulärer Preis: 25,00 € (60% gespart)
Messer - Im Schwindel
Messer - Im Schwindel

Regulärer Preis: Ab 3,00 €
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Es leuchten die Sterne
Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys - Es leuchten die Sterne

Es leuchten die Sterne am Himmel für dich, sie glänzen und glühen am Firmament… - was wäre das Weltall ohne sie?Und was wäre das Leben ohne die schwerelose Musik der Rhythmus Boys, die es seit bald einem Menschenalter verstehen, Finsternis in Licht, Not in Zuversicht und Traurigkeit in beste Laune zu verwandeln? Kommen Sie mit auf einen Spaziergang im Tanzschritt schwingender Rhythmen, eine Reise auf den Flügeln bunter Träume, begleitet von vier fabelhaften Musikern, deren artistisches Können nur noch durch ihre optische Wirkung übertroffen wird. Erleben Sie ein Feuerwerk bezaubernder Melodien, das in farbenfrohen Explosionen alle lähmenden Widersprüche unseres Lebens in Armut und Wohlklang auflöst. Versäumen Sie nicht, was Ihr Dasein bleibend verändern könnte: distinguierte Tanzmusik. Refraingesang. Erstklassige Instrumente. Vornehme Kleidung. Gutes Auftreten. Internationales Repertoire. Lieder wie „The Continental“, „Schwarzer Panther“, „Happy Feet“, „Nasse Lyrik“, „Das Großstadt-Lied“, „Traummusik“, „Es leuchten die Sterne“, „Anything Goes“ neben italienischen und französischen Schlagern der Weltklasse werden Ihnen in phantastischen neuen Arrangements den Atem verschlagen, und Sie werden sich sagen: Bisher habe ich nur existiert, jetzt aber lebe ich! Pressezitate: Um es gleich vorweg zu nehmen, es war eine überaus gelungene Vorpremiere, die Ulrich Tukur und seine Rhythmus Boys in der Bad Vilbeler Wasserburg präsentierten! "Es leuchten die Sterne“ heißt ihr neues Programm und ist eine ausgewogene Mischung aus Lied, Schlager, Swing und Jazz aus den 20er bis 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Bereits der Auftritt der vier Herren war ein durchchoreografierter Spaß. Diese geniale Boygroup gehört zwar zu den ältesten noch aktiven dieses Genres, aber mit Sicherheit zu den witzigsten. Main Echo Ulrich Tukur & die Rhythmus-Boys gaben mit dem Programm "Es leuchten die Sterne" ein begeisterndes, ausverkauftes Gastspiel bei den Bad Vilbeler Burgfestspielen. Das Publikum spendete stehenden Applaus und ging gut gelaunt und beschwingt nach Hause. Frankfurter Neue Presse Wer nach solchem Konzert keine gute Laune hat, hat wahrscheinlich gar keine Launen. Süddeutsche Zeitung Online Tukur liebt das Absurde, das ist sein Metier, hier ist er zu Hause. Das gekünstelt dilettantisch spielende und famos singende macht musikalisch beste Laune. Tukur und die Boys präsentieren sich als Witzfiguren. Diese Mischung aus Quatsch, Unsinn und Klamauk passt wie die Faust aufs Auge zum aufgestauten Bespassungsdefizit des Publikums. Rheinische Post Ulrich Tukur als Zentrum seiner Band. Natürlich singt er, spielt Klavier oder auch mal Akkordeon. Aber was da zu erleben war, ging weit über ein Konzert hinaus. Das war Konzert, Varieté, Kabarett, Theater und durchaus manchmal herrlicher Blödsinn. Die Mimik beim Spiel, das ist alles umwerfend komisch, das ist herrlich ironisch und sympathisch, auch selbstironisch. Also jeder Einzelne ist ein Typ,ein Charakter. Diese Band ist einfach Kult. Die Arrangements schreibt die Gruppe sich auf den Leib, und da klingt dann manch bekannter Titel plötzlich überraschend und erfrischend neu. Das macht einfach Spaß zu hören und zu sehen, und wenn man sich darauf eingelassen hat, ist das Unterhaltung vom Feinsten.Diese tolle Stimmung steigerte sich weiter bis zum Schluss, wo es nach Zugaben dann wirklich Standing Ovations gab. Tukur moderiert, spielt, singt. Also wirklich ein Multitalent, ein Entertainer im besten Sinn. Hier lebt er seine große Leidenschaft aus. hr2-Radio Schlager, Swing und gehobener Unsinn. Von Anfang an ist dieses Konzert irgend etwas zwischen Swing, Schlager, Slapstick und Parodie. Ulrich Tukur spielt eine unsympathische Rolle und bringt mit seiner Nonchalance das Kunststück fertig, dabei trotzdem sympathisch zu wirken. Das Publikum lässt sich willig auf den gehobenen Unsinn ein und unterhält sich bestens. Lübecker Nachrichten Tukurs formidable Tanzkapelle kann einfach alles, swingen, jazzen und sogar rocken. In originellen Arrangements interpretieren sie Klassiker neu oder präsentieren freche Eigenkompositionen. Mit verschmitztem Lächeln erzählt Tukur angebliche Anekdoten aus seinem Leben. Daraus werden fantastische kleine Arabesken voller Poesie und Hintersinn, immer ganz nah am Baron Münchhausen. Am Ende gibt es Standing Ovations. Münchner Merkur Herrlich altmodisch und übermütig. Ulrich Tukur hat ein Herz für die Tanzmusik der 1920er bis 1940er Jahre. Dazu noch ein paar hübsch versponnene Ideen und die Rhythmus Boys, und schon wird der Abend zu einem grandiosen Genuss. Bonner Generalanzeiger Neben der lässigen Musik, die Tukur gekonnt mit Champagner-spritzigen Melodiebögen garniert, sind es seine humorvollen Anmoderationen zwischen ausschweifendem Nonsens und durchaus interessanten Informationen. Ein musikalisches Menü, das mit mitreißender Frische überraschte. Zum Finale gibt es verdientermaßen Standing Ovations eines begeisterten Publikums. WAZ Die Verwirrung ist hier Programm, denn Tukur zelebriert mit seinen drei kongenialen musikalischen Begleitern, den Rhythmus Boys, Etüden des intelligenten Unsinns. So spielen sich die Vier mit Swing, Foxtrott und Rock`n´Roll-Klängen durch die Geschichte der Tanzmusik. High und Low begegnen sich kalkuliert und kunstvoll, Gedichte und Flachwitze wechseln sich einander rasant ab. Tukur ist amüsiert, seine Conference oszilliert zwischen exaltiert und exzentrisch. Hannoversche Allgemeine Zeitung Swing und Jazz, dazu skurrile Überleitungen und schräge Geschichten. Diese Kapelle versetzt ihr Publikum zuverlässig in Schwingungen mit Evergreens, Swingklassikern und Schlagern. Am Ende des Abends wird das Publikum Zugaben erklatschen, stehend lautstark applaudieren und die Musiker nur ungern verabschieden. Es war ein Vergnügen. Westfalenblatt

Regulärer Preis: Ab 18,00 €