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Herrenmagazin - Du hast hier nichts verloren
Herrenmagazin - Du hast hier nichts verloren

Das Universum hat alles in ihrer Macht stehende getan, um dieses Album zu verhindern: die harte Hand des Kapitalismus geschwungen, Nachwuchs hervorgerufen, gar Siechthum ins Leben gesandt. Genützt hat es alles nichts, denn das Prinzip Freundschaft und zweieinhalb Hände voller Lieder waren stärker. Kurzum: Herrenmagazin machen ein neues Album. Kurzum II: Herrenmagazin gehen auf Tournee. Wieso tun sie das? Um einen Punkt zu setzen? Eine Klammer zu schließen? Einen Strich unter irgendetwas zu machen? Vielmehr geht es um die Freude an der Musik und an der gemeinsam verbrachten Zeit. So einfach kann es sein und ist es diesmal auch. 21.11.2025 Lüneburg, Salon Hansen (ausverkauft) 11.02.2026 Wiesbaden, Schlachthof (Kesselhaus) 12.02.2026 Nürnberg, Club Stereo 13.02.2026 Jena, Café Wagner 14.02.2026 Potsdam, Waschhaus 19.02.2026 Düsseldorf, Ratinger Hof 20.02.2026 Osnabrück, Kleine Freiheit 21.02.2026 Hamburg, Elbphilharmonie – MADE IN HAMBURG (ausverkauft)

Regulärer Preis: Ab 15,00 €
Herrenmagazin - Sippenhaft
Herrenmagazin - Sippenhaft

Als ich vom freien Leben sprach.Denn bei jedem kleinen SchrittBeurteilst du die Dinge mit.Mit diesen Worten beginnt der Titelsong des neuen Herrenmagazin-Albums „Sippenhaft“. Es sind gewohnt klare, unverfälschte, wunderbar doppeldeutige Worte.Sie könnten eine Beziehung meinen, vielleicht auch eine Freundschaft. Tatsächlich meinen sie etwas anderes: Die Aufarbeitung und Aufrechnung mit der eigenen Herkunft. Es geht um das Erbe, das jedem von uns auferlegt wird, indem er in etwas hineingeboren wurde, für das er nichts kann, das aber trotzdem seinen gesamten Lebensweg bestimmen wird. Eben: die Sippenhaft. Gefangen in Verwandtschaft, in dem Konstrukt 'Familie' mit all seinen moralischen und ethischen Traditionen, Bürden, Ver- und Überwerfungen. Das sich anschließende Leben: ein einziges Freistrampeln davon, ein Suchen – bestenfalls Finden – der individuellen, selbst empfundenen Würde und gelebten Werte, anstatt sich zu arrangieren und einfach weiter zu existieren in dem, was einem vorgelebt wird.„Sippenhaft“ ist das vierte Album von Herrenmagazin, mit dessen Erscheinen auch nicht unbedingt zu rechnen war. Denn, wie Sänger/Gitarrist Deniz Jaspersen während eines Interviews zum Vorgänger „Das Ergebnis wäre Stille“ meinte: „Es ist sehr wichtig und gut, Musik zu machen, kreativ zu sein. Und doch muss man sich im heutigen Klima der Musikbranche und bei dem Status einer Band wie Herrenmagazin die ehrliche Sinnfrage stellen. Man macht das alles ja nicht nur aus Spaß an der Freude oder als ambitioniertes Hobby. Wenn man derart viel Herz und Leidenschaft in etwas investiert, muss man darin auch eine langfristige Perspektive sehen können.Oder zumindest eine innere Dringlichkeit spüren, weiter zu machen, etwas auszuformulieren, das in einem brennt.“Dieses Brennen überträgt sich nun mit „Sippenhaft“. Es ist ja kein willkürlich gewähltes Thema, von dem man dachte: viele Ebenen, viele Ansätze, da kann man bestimmt gute Texte drauf schreiben. Es ist, gerade im Zusammenhang mit Jaspersens sinnieren über Musik und ihren heutigen Wert, ein akutes, sein Leben unmittelbar berührendes Thema. „Ich bin in einer Familie groß geworden, die sehr von Ehrgeiz geprägt ist. Dadurch ist ein großer Konkurrenzdruck entstanden. Wirklich frei ist man dabei nie.“Es ist damit nicht zu hoch gegriffen, wenn man sagt, dass das neue Herrenmagazin-Album in seinem Kern und konzeptionellen Überbau zutiefst existenziell für seine Akteure ist. Denn der Spross einer erfolgsverwöhnten Familie zu sein, kann ebenso zur Lebenslast gerinnen, als wenn man vermeintlich chancenlos im sozialen Brennpunkt aufwächst. Gerade als Künstler, Musiker und damit den Familientraditionen gegenüber Unangepasster gerät man schnell in Bringschuld und Beweispflicht, da kann man noch so tolerante Eltern haben. Denn auch sie leben in den Zwängen der Sippe, in einer konstanten Rechtfertigungsnotwendigkeit, was aus der eigenen Brut wird. Nicht nur anderen, sondern ebenso sich selbst gegenüber.„Wir wachsen auf, indem wir das Umfeld, das unsere Eltern uns vererben, erkennen,annehmen, ablehnen und neu definieren“, so Jaspersen. „Es ist ein Spiel mit denGegebenheiten; es ist bitterer Ernst – und lautlos verschiebt sich die Welt, bis wir erkennen, dass wir begonnen haben, eine Generation der Eltern zu sein. Also wechseln wir die Seiten.“Manch einer mag nun denken: Wo ist der Punkt? Ist es nicht ein wenig plakativ,prätentiös, letztlich gar bigott, dass jemand, dem es so gut geht und die Chance hat,seiner musikalischen Leidenschaft Gestalt zu geben, seit nunmehr zehn Jahren mit seiner Band Deutschlands Club-Bühnen zu bereichern, um sich jetzt über all das zu echauffieren, damit man ein fundiertes Thema zur nächsten Platte hat? Wer so denkt, hat nichts verstanden – und, das wagen wir an dieser Stelle zu behaupten,sich mit der Situation seiner eigenen Sippenhaft bislang nie richtig auseinandergesetzt. Denn wer dies tut, wird immer, IMMER auf Konflikte stoßen. Nicht jene im Clinch mit seinen Eltern oder der Frage nach der Emanzipierung von ihnen, sondern in einem selbst. Das kostet Mut, sicher, auch Geduld und Schmerz. Aber nur das bringt einen voran. Noch einmal Deniz: „Während ich aufgewachsen bin, habe ich permanent einen sehr hohen Konkurrenzdruck verspürt, der bis heute auch Antrieb für mich ist und der dafür sorgt, dass ich nie zufrieden bin. Das ist gut und schlecht –Zufriedenheit macht ja dick, aber auf der anderen Seite kann man ja auch oft nicht genießen, was man erreicht hat, und kommt sich immer schlecht und ungenügend vor.“Auch deshalb fanden Jaspersen, König Wilhelmsburg (Gitarre), Paul Konopacka (Bass) und Rasmus Engler (Drums) ihren Platz und – auch wenn es etwas esoterisch klingt – ihr Seelenheil im letzten Jahrzehnt in Musik und Herrenmagazin. „Der Prozess des Schreibens, der ist so nah an einem selbst, und der Moment des Musikmachens, da sind wir – obwohl es auch immer eine Inszenierung ist, darüber bin ich mir im Klaren – da sind wir doch am nächsten an uns. Das ist der Raum, wo wir uns am wohlsten fühlen. Klingt mega-abgedroschen, aber ist so.“ Nimmt man dieses Zitat her und verknüpft es mit dem Geist und den Gedanken dieses Albums, sieht man die Bedeutung, die mit dieser Platte transportiert wird. Es ist so verdammt noch mal mehr als nur das nächste Album. Es ist die Standortbestimmung von vier Männern, die mit diesem kreativen Output überhaupt erst ihr Recht auf Kreativität, auf ein Leben in der – vor allem finanziellen – Unstetigkeit der Musik formulieren und behaupten. Es berührt damit den Urknall ihrer Selbstwerdung und skizziert in zahllosen Bildern das daraus entstandene und weiter entstehende Universum ihres ganz individuellen Ichs.Langsam dürfte dem Leser deutlich werden, welch innerer Druck zur unbedingten Wahrhaftigkeit diesem Album innewohnt. Eine Wahrhaftigkeit, die vermutlich noch tiefer reicht als die Liebe. Weil es dabei um die Liebe zu sich selbst, zu seinen Ambitionen, Antrieben, Wünschen, Sehnsüchten, letztlich seiner Selbstverwirklichung geht. Mithin um die eigene Existenz. Eruptiver kann ein Thema nicht sein. Ursprünglicher. Und auch härter. Es ist zutiefst beachtlich, wie es Herrenmagazin gelingt, diese Auseinandersetzung in Songs und Textzeilen zu formen, die betrachten und auch analysieren, aber nicht werten wollen. Die den Gegebenheiten Kontur verleihen und die daraus resultierenden Fragen mit messerscharfer Präzision zunächst stellen und dann für sich beantworten. Das beeindruckende dabei: Man findet kaum Bitterkeit, geschweige denn Resignation. Man spürt Hoffnung, hört Optimismus, vertraut der Objektivität der Analyse. Womit man sich auch als Hörer unmittelbar in den Zeilen erkennen kann, ungeachtet seiner Herkunft. Denn da Thema von Herkunft und Familie ist ebenso individuell wie universell. Ein so charmant wie präzise ausformulierter Balanceakt, den so wohl nicht viele Bands hinbekämen. Und wenn man dann die letzten Textzeilen des Albums hört...Ich treib´ die Lüge auf die Spitze.Dort dreht sie um und sieht mich an.Und fragt wohin? Wie geht es weiter?Und ich sag: „ganz zurück zum Anfang“....dann erkennt man, wie groß und schwer und berührend es für Herrenmagazin gewesen sein muss, diese Platte aufzunehmen. Mit Texten voller Wahrheit und einer Musik, in der die Melancholie ein ebenso bedeutendes Zuhause findet wie die Freude an unglaublich pointierten Pop-Songs, die nicht mitzusingen einer exorbitanten Herausforderung gleichkommt.Das neue Album von Herrenmagazin heißt "Sippenhaft" und erscheint am 7. August 2015 auf Grand Hotel van Cleef. Das Album erscheint als CD, LP mit Downloadcode sowie als digitaler Download.

Regulärer Preis: 10,00 €
Herrenmagazin - Atzelgift
Herrenmagazin - Atzelgift

Zum ersten mal auf grünem Vinyl.Marcus Wiebusch, kettcar, 2008:Rasmus Engler hat ne neue Band, die können was, die werden was. Vielbeachtetes Demo hier, umjubelter Auftritt da.Und jetzt das Debutalbum. Wie machen es kurz: Das Album hält jedes Versprechen! Spitzenproduktion, Spitzensongs!

Regulärer Preis: 28,00 €
Herrenmagazin - Aus gegebenem Anlass
Herrenmagazin - Aus gegebenem Anlass
Datum und Veranstaltungsort : 11.12.2026 - Hamburg - Große Freiheit 36 Ticket: eTicket

Regulärer Preis: 39,24 €
Herrenmagazin - Sippenhaft - 20 Jahre GHvC marbled LP
Herrenmagazin - Sippenhaft - 20 Jahre GHvC marbled LP

 Farbe: lila marbled

Regulärer Preis: 28,00 €
Trixsi - And You Will Know Us By The Grateful Dead
Trixsi - And You Will Know Us By The Grateful Dead
Tonträger: LP pink

It´s not a trick. It´s just TRIXSI.Wie meinte unser erstes Bandinfo noch gleich? "Der Moment, wenn der Pantomime ein Bein gestellt bekommt und mit dem Gesicht in der Torte des Clowns landet, noch ehe dieser sie werfen kann, dann ist TRIXSI."Irgendwie so ähnlich jedenfalls. Stimmt auch eigentlich, bis auf die Sache mit dem Pantomimen. Dafür sind TRIXSI zu laut. Und die Sache mit dem Clown passt ehrlicherweise auch nur auf diesen Mechenbier, diesen Frontkasper, diese brüllende Bühnenbulette. TRIXSI sind schwer in Worte, aber ansonsten leicht zu fassen. Hier happened nicht mehr und nicht weniger, als der ganz normale Magic, den man mit einer handvoll Freunde in einem Topf namens "Band" eben so anrühren kann. Hier verdichtet sich ein wenig Erfindergeist und viel Auge für das, was bereits vollbracht wurde und Sinn ergab mit einem hohen Maß an Kreativität. Hier werden Reifen plattgestochen, statt den Versuch zu unternehmen, Räder neu zu erfinden. Angst oder Stress hat hier keiner mehr. Bock umso mehr. Freude trieft aus jeder Pore und tropft zu Boden, während die Bandmitglieder synchron den Kopf schütteln: Über den Zustand dieser Welt, das menschliche Miteinander im Allgemeinen und die Musikbranche im Speziellen.Die Band aus Hamburg spielt sowohl mit den funktionalen, antrainierten Momenten ihrer vorherigen, musikalischen Leben, als auch mit der Freiheit, die das Wegfallen von klanglichen und thematischen Konzepten wie HERRENMAGAZIN, FINDUS und LOVE A nun eben möglich macht. Da darf man beim Hören dann plötzlich an WEEZER und die EAGLES denken, während im Proberaum noch immer irgendwelche Punkrockplakate an der Wand hängen. Erlaubt ist, was gefällt. Und hier gefällt man sich untereinander gegenseitig. Einer ruft Prost, alle anderen nicken. Who the fuck is niezuvordagewesen? Wo bei deutschsprachiger Rockmusik der Spaß aufhört, fangen TRIXSI erst an. Und es steht zu befürchten, dass sie noch lange nicht fertig sind. - Jörkk Mechenbier (also ich selber) für die BandDas wirklich großartige zweite Album von Paul Konopacka, Klaus Hoffmann, Kristian Kühl, König Wilhelmsburg und Jörkk Mechenbier aka Trixsi erscheint am 3. Juni auf Glitterhouse Records und hört auf den bescheidenen Namen 'And You Will Know Us By The Grateful Dead'.

Varianten ab 14,95 €
Regulärer Preis: 20,95 €
Trixsi - Frau Gott
Trixsi - Frau Gott
Tonträger: LP

„Bisschen Keller, bisschen dreckig, bisschen Rock, ganz viel Hamburg!“ Das sagen Trixsi auf Facebook über Trixsi und es beschreibt das erste Album dieser alles andere als jungen Band ziemlich treffend. „Frau Gott“ erscheint am 26. Juni 2020 auf Glitterhouse Records und hätte jemals jemand nach der Schnittmenge aus einer Liaison zwischen Love A, Herrenmagazin, Findus und Jupiter Jones geforscht, wir wissen nicht, ob man bei diesem Sound herausgekommen wäre.Was dieses Debüt ganz natürlich von klassischen Erstlingswerken unterscheidet, ist die jahrzehntelange Banderfahrung, die alle fünf Trixsis aus den genannten Kapellen mitbringen. Paul Konopacka, Bassist bei Herrenmagazin, spielt hier die Drums, Torben Leske, ebenfalls Herrenmagazin, die eine, Kristian Kühl, ehemals Findus, die andere Gitarre, am Bass der frühere Jupiter Jones Bassist Klaus Hoffmann und am Gesang Jörkk Mechenbier, bekannt von Love A und Schreng Schreng & La La. Beim Versuch einer Verortung des Resultats schreckt Jörkk nicht einmal vor der Schublade Deutschrock zurück, die Indie-/Alternative-/Punk-/Post-Irgendwas-Anhänger*innen ja eher schwarz vor Augen werden lässt. „Torben besteht darauf, dass wir eine Rockband sind. Warum nicht? Deutschrock ist ja besser als sein Ruf. Deutschrock scheitert nur daran, dass die Leute keine Subkultur und keinen gesellschaftskritischen Auftrag haben, wohingegen wir ja wegen unserer Weltanschauung und politischen Haltung überhaupt erst angefangen haben Musik zu machen.“Dabei ist „Frau Gott“ viel bunter als ihr Pressesprecher uns weismachen will. Die elf Songs sind so vielfältig und -schichtig wie ihre fünf Komponisten; von der stinknormalen Alltagsverzweiflung („Menschen“) über den zum Scheitern verurteilten Versuch sinnloser Anpassung („Stetig/Redlich“ oder „Ab Morgen“) bis hin zu infantilsten Albernheiten („7 oder 9“) ergießen sich Trixsi instrumental und textlich facetten- und abwechslungsreich. „Ich trenn den Müll gewissenhaft, obwohl mein Haus nur eine Tonne hat“ ackert sich der Trottel in „Stetig/Redlich“ ab. Ganz andere Beziehungsprobleme verfolgen den Protagonisten in „Ab Morgen“: „Ich hab‘ Nick Cave verpasst auf einem Festival. Ich lag vollgekotzt im Zelt. Du hast gesagt, dass das gar nicht witzig ist, hast geschimpft und geschmollt.“Das Leben wurde ja auch ein bisschen erfunden, um immer wieder daran zu scheitern, wenn man gerade dachte, man könnte die Kurve doch noch irgendwie bekommen. Das ist es, worüber Trixsi spielen und singen. An manchen Stellen kann man auf Pavement stoßen („Menschen“), dann begegnen wir Momenten von Brit Pop der zweiten Welle à la Arctic Monkeys oder Maximo Park („Autobahn“), fühlen uns an Sebadoh („Stetig/Redlich“) oder Built to Spill („Ab Morgen“) erinnert. Und auch bei drohender Endteilzeitstimmung verlieren Trixsi nicht den Humor und bewahren sich ihre Selbstironie.Erinnerungen an Kindheit in „7 oder 9“ klingen so: „Krieg gab es nur in Opas Stories und vor der Sandburg mit Kai. König Hamster war der Kanzler, den ich wählte, das war okay, denn der war cool und nie gemein.“ Bezeichnenderweise beschließen die fünf zugezogenen Gentrifizierer ihr Album mit einem selbstironischen Genre-Diss, „IroCityExpress“, der in bester Drei-Akkorde-Manier und einer Laufzeit von 1.20 Minuten über Punkrock-Attitüden herzieht: „Man kann nicht immer nur Trixsi hören und diesen Hamburg-hippen Scheiß!“ Das sehen bei Weitem nicht alle so, denn speziell live machen Trixsi ganz besonderen Spaß. Da passiert etwas geradezu Magisches, wenn diese fünf Spätberufenen ihre Liebe zur Musik auf der Bühne (mit-)teilen. „Bei uns ist jeder ganz harter Fan dessen, was die anderen bislang musikalisch gemacht haben und machen,“ umschreibt Jörkk diese kuschelig intime Stimmung, die einer warmen Welle gleich von der Bühne schwappt und sich übers Publikum ergießt.Musik darf alles und dennoch müssen wir den teils defätistischen Zeilen Trixsis ein bisschen widersprechen. „Alles, was die Menschen tun, ist traurig, weil sie nicht wissen, wie das glücklich sein geht“ will uns „Menschen“ glauben machen. Mag sein, aber „Frau Gott“ gelingt es schon beim ersten Durchlauf die Endorphin-Ausschüttung anzuregen und den Alltagsfrust zu relativieren. Und sei es nur, weil wir nicht allein verzweifeln. Die Absurdität und Unzulänglichkeit des menschlichen Seins zu vertonen, nichts Geringeres ist diesem Debüt gelungen. Ein feucht-melancholisches Hoch auf Trixsi und jetzt: „Für immer liegen bleiben!“

Varianten ab 15,90 €
Regulärer Preis: 19,90 €