Am 26.04.2024 erscheint das neue Belgrad Album "Lysis". Sieben Jahre sind seit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album (Musikexpress: "Die ernsthafteste deutsche Platte das Jahres.") vergangen. Die Band aus Hamburg und Berlin hat sich Zeit genommen und erwartet dies auch von den Hörer*innen: Es ist die erste Doppel-LP auf dem Zeitstrafe Label - rund 75 Minuten Musik für alle, die sich das in dieser Playlist-dominierten Ära noch zutrauen. Wer es tut, wird mit zwölf außergewöhnlichen Songs beschenkt, die die Aufmerksamkeit und Spannung konstant hochhalten. Die Klammer des Albums sind der Prolog (gesprochen von Jürgen Vogel) und der Epilog, die "Lysis" so sanft wie inhaltlich niederschmetternd einrahmen, dass man am Ende ersteinmal tief Luft holen muss. Hier tut sich eine Welt auf, die viel mehr ist, als nur eine Aneinanderreihung von Songs. Es wird keine Singles geben. Es wird keine Promoschnippsel, Teaser oder Shout-outs geben. Keinen Vorlauf. Hier ist "Lysis" von Hendrik Rosenkranz, Lev Leopoldowitsch und Stephan Mahler. Ein meisterliches Postpunk-Manifest, in Gänze.
Torpedo Moskau, hamburger Punkband der zweiten Stunde, veröffentlichten 1984 ihre LP ´Malenkaja Rabota´, und überraschten dadurch, dass die Band, völlig jenseits der damals üblichen Fun- / Polit- / Anarcho- oder sonstigen Punk- Arten, mit melancholischen, tiefsinnigen, zweifelnden Texten, dreistimmigen Gesang und düsterem, und zugleich ultraenergetischem, wildem Sound, mit deutlich hörbaren US-Hardcore Einflüssen, daherkam. Die Beantwortung der Frage, ob Punk tot war oder nicht, konnte man getrost hintenanstellen, während man sich, die Klappe haltend, von dieser Musik, in einem „Begeisterungssturm über den Geist, der darin lebte, an die Wand blasen" ließ ( Peter Glaser). Das ist jetzt 40 Jahre her. Torpedo Moskau löste sich bereits 1986 auf, die Platte war, seit, sagen wir, 20 Jahren, nicht mehr offiziell erhältlich, weder analog noch digital - bis auf youtube, Komplettwiedergabe, ohne Songtitel. Die Bandmitglieder, Martin Witte, Arne Wagner und Stephan Mahler, allesamt auch bereits zu Zeiten vor Torpedo Moskau in der Szene einschlägig bekannt, verfolgten den Weg, den sie mit ´Malenkaja Rabota´ bereits geebnet hatten: C3i, Noise Annoys, Angeschissen, Das Moor, Arm, Kommando Sonnenmilch. Jetzt, nach Wiedererlangung der Veröffentlichungsrechte, gibt es für die Band endlich die Möglichkeit, die Platte wieder in die Welt zu bringen: mit überarbeitetem Cover, neuem Master ( mit zwei Bonustracks – inkl. der Samplerbeitrage von 1984 `Was wollt ihr´ und `Halt´s Maul´)und `Liner Notes´ von Jan Müller ( Tocotronic ).
Hersteller: ContinentalGrößentabelle unter: https://continentalclothing.de/produkt/continental-cor19/ 100 % Baumwolle
Vinyl im Gatefold-Cover, inklusive Downloadcode - AUSVERKAUFT.CD im 8-seitigen Digipack.MC ebenfalls inklusive Downloadcode.-----------------------Ein Literat schreibt in so einer Stimmung ein Kriegsgedicht. Ein Pianist komponiert ein Intermezzo in Moll. Ein Maler erschafft mit Tusche ein monochromes Blatt. Rosenkranz, Leopoldowitsch, Mahler und Henseler schrieben, komponierten und erschufen in dieser monatelang anhaltenden Stimmung ihr erstes Album Belgrad.Vom Projekt zur BandDas Projekt BELGRAD wurde Anfang 2015 von Rosenkranz und Leopoldowitsch, die schon vorher miteinander gearbeitet hatten, gegründet, als sie zusammen auf einer mehrwöchigen Osteuropareise waren. Doch sie sollten mit ihren Ideen nicht lange alleine bleiben. Während des Produktionsprozesses schlossen sich gemäß der Bandauffassung von der fortwährenden Verhandlung und Verwandlung von Musik Mahler und Henseler an.Zwei Generationen, drei Städte in Ost und West, Widersprüche als Chance:Wohnhaft in Berlin, Dresden und Hamburg und künstlerisch sozialisiert in verschiedenen subkulturellen Szenen vereint die Band BELGRAD unterschiedliche Sichtweisen. Ein vielschichtiger musikalischer Background, der sich widerspiegelt in den Bands, in denen die vier Musiker bereits vor ihrer Begegnung aktiv waren: Stalin vs. Band, Dikloud, Slime, Torpedo Moskau, Kommando Sonne-nmilch, um nur einige zu nennen. Aus den gemeinsamen Aufnahmesessions entwickelte sich dann fast nebenher und unwillkürlich das erste Album:Das Album"Sie zogen Richtung Westen auf der Suche nach dem Lachen. In immer gleichem Abstand erschien dort die Fata Morgana. Mit jedem neuen Tag vergessen sie mehr den Grund der Reise. Manche vermuten einen Plan, doch es fehlen die Beweise."In Eigenregie produziert, steht nun die Veröffentlichung von Belgrad kurz bevor - ein hässliches Album voller Schönheit, das mit Leichtigkeit schwere Themen behandelt. Treibend und mitreißend, dann wieder ganz leise. Voller musikalischer Leidenschaft und produktionstechnischer Rafinesse, immer wieder durchbrochen von Störgeräuschen. Nicht auf der Suche nach dem Lachen und der Leichtigkeit, aber bewegend, einprägsam und unabhängig von Ansprüchen und Attitüde. Das ist die Ambition, mit der das Projekt begann und die es konsequent verfolgt.Songs über Zwischenmenschlichkeit und Einsamkeit, von Wünschen, Krieg und Verlust. Ohne das zu befürchtende Pathos und Kitsch, stattdessen mit Fingerspitzengefühl und der Freiheit Dinge auch einmal anders zu denken, zu hinterfragen und dafür einen adäquaten musikalischen Ausdruck zu finden."Was sind schon Worte? Sind da und verschmieren. In deinem Kopf ein Karussell, tanzen Bilder so wunderbar. Und niemand, der dich hört. Und niemand, der etwas sagt. Niemand, der dich stört. Und niemand, der nach dir fragt."Das Resultat aus dieser Fusion ist Musik, die vertraut und gleichzeitig fremd klingt, eingängig und zugleich vielschichtig ist, mit einem Song das Herz berührt und es mit dem nächsten bricht.Die BandBELGRAD gehört zu keiner Szene, BELGRAD hat kein Genre, BELGRAD ist Suchen, nicht Finden. Bei den ersten Konzerten im Frühjahr 2017 erweiterte das Quartett sein instrumentales Spektrum um elektronische Effekte und Loops. Das Live-Ergebnis lässt zusammen mit den charismatischen Stimmen von Leopoldowitsch und Mahler auch für die bevorstehenden Konzerte eine starke Erfahrung für Künstler und Publikum erwarten. Jenseits von Postpunk, New Wave und 80er Pop, jedoch unter Anleihe der besten Elemente dieser Genres, werden bei BELGRAD eine musikalische Entwicklung und ein Ausdrucksdrang offenbar, die poetischer und gleichzeitig direkter und rotziger nicht sein könnten.
Hersteller: Continental Größentabelle unter: https://continentalclothing.de/produkt/continental-cor19/ 100 % Baumwolle
Hersteller: Stanley/Stella Rocker T-Shirt100 % BaumwolleGrößentabelle hier